Ein herzliches Danke an die Autorin Christine Becker (†)

Schloss Oberrain heute

1959  wurde  der  Verein  „Arbeitsgemeinschaft  für  Rehabilitation“ gegründet, seit 1960 gibt es den Ausbildungsbetrieb in den Anlernwerkstätten des Ausbildungszentrums Oberrain als Eingliederungshilfe durch die Salzburger Landesregierung.

Das Ziel ist die berufliche Bildung und Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen. Man schafft für sie den Zugang zu Arbeit um ihnen ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben zu ermöglichen. Zur Zeit leben 125 junge Menschen im Schloss. Sie arbeiten und lernen in den Bereichen Gartenbau, Farbverarbeitung  –  Malerei, Metallverarbeitung – Schlosserei, Holzverarbeitung – Tischlerei, und führen den kompletten hauswirtschaftlichen Betrieb mit den Ausbildungsbereichen Großküche– Gastro- und Objektservices.

DIE BANK AM STEIG; ein Rastplatz für Sie mit einem Blick über die Saalach, wie sie durch die Enge des Kniepasses kommt. Und etwas ganz Einmaliges in unserem Tal: eine Allee. Ja, wir haben eine Kastanienallee! Zugegeben, sie hat schon ein paar kahle Stellen aber Allee ist Allee. Sie erinnert an die Zeit, in der Schloss Oberrain als Hotel florierte. Sie führt über den Wiesenrain, den sogenannten Oberrainer Brand , zum Kleinen Oberrainer Knogl . Den sollten Sie sich für einen anderen Tag als Spaziergang merken. Schöne Bänke.

Links hinter dem Schloss liegt der Große Oberrainer Knogl . Er wurde in Fachkreisen sehr bekannt, weil der ehemalige Kustos, Hel- mut Adler, bevor die Straße um den Knogl zum wiederholten Male weiter ausgebaut wurde und Sprengungen am Felsen notwendig waren, dort hochinteressante Forschungen und Grabungen gemacht hat. In einer Halbhöhle, die leider dem Straßenbau zum Opfer fiel, befand sich ein Rastplatz oder Unterstand. Mit Hilfe der Radio Carbon Methode konnte nachgewiesen werden, dass hier schon vor 11.000 Jahren Menschen lebten bzw. sich aufhielten. Die Fundstücke sind einmalig. Seine Schrift „Abri Oberrain“ ist in Fachkreisen sehr beachtet.

Wir danken außerdem den Erben zur Freigabe des geschichtlichen Werkes der Unkener Spaziergänge!