Ein herzliches Danke an die Autorin Christine Becker (†)

Rückblick auf Alt-Unken

ZURÜCK IN UNSER Tal! Und weiter auf unserem Weg über den Kreuzerist.

Sie kennen das sicher: man kommt nach Jahren an einen vertrauten Ort, sucht in der Erinnerung nach dem alten Bild – und sagt dann: „Mein Gott, wie die Bäume gewachsen sind!“ So ist dieses Bild von der Bank unter der Linde aufgenommen, zu der wir gleich kommen werden. Dort ist jetzt alles zugewachsen. Und doch möchte ich Ihnen diesen Rückblick auf Alt- Unken nicht vorenthalten. Wir sehen, wie viel sich baulich in den letzten Jahren verändert hat: Der Mayrwirt oder „Moarwirt“, heute Kirchenwirt, hat noch seinen Stall und den Heuboden. Davor steht noch die Garage, in der während meiner Kindheit immer eine Kutsche stand. (abgerissen bzw. umgebaut 1974) Der Hölzlbauer und das tieferliegende Mesnerhaus, (1979 abgerissen) sind noch nicht umgebaut und alle Häuser haben noch Legschindeldächer mit Steinen. Die Zypressen im Friedhof sind noch klein und der alte Pfarrhof steht auch noch (abgerissen 1970). Der alte Pfarrhof, das ist eigentlich das Haus Unken Nr. 1 im Kirchgraben, im Graben zwischen Flatscherbauer und Kirchenwirt. Es war 1639 gebaut worden, ist 1640 abgebrannt und wiederaufgebaut worden.

Wir danken außerdem den Erben zur Freigabe des geschichtlichen Werkes der Unkener Spaziergänge!