Ein herzliches Danke an die Autorin Christine Becker (†)

Über den Gsengsteig zum Steinpass

Uns erwartet ein wunderschöner Weg ohne nennenswerte Steigung und ohne große Anforderung an Kondition und Schuhwerk. Ein richtiger Lehrpfad für alle, die Interesse an der Botanik haben. Hier finden wir Ahorn, Eschen, Linden, Buchen, Lärchen, Zitterpappeln, Kirschen, Nussbäume, Vogelbeeren und natürlich Fichten und Tannen. Zu jeder Jahreszeit ist der Artenreichtum an Blumen zu erwähnen und gleichzeitig wird die Bitte ausgesprochen: pflücken Sie keine geschützten Alpenblumen. Nur wenn sie blühen wird es Samen geben und sie werden überleben. Dieser SPAZIERGANG kann nach Wunsch und Kondition variiert werden. In jedem Fall gehen wir vom Dorf am Fuße des Gseng entlang nach Norden bis zum ehemaligen Zollamt. Das dauert etwa eine gute Stunde.

Dort gibt es die Möglichkeit zu einer Erfrischung in der Jausenstation (nicht täglich geöffnet) im ehemaligen Wechselstüberl. Und die Möglichkeit, mit dem Bus nach Unken zurückzufahren. Der schnellste Heimweg zu Fuß geht auf dem gleichen Weg zurück. Oder Sie überqueren am alten  Zollamt die Bundesstraße in Richtung Saalach und gehen Fluss aufwärts über die Josefsallee, die übrigens gar keine Allee ist, ins Dorf zurück.

Mein Vorschlag: wir gehen noch eine kleine Strecke weiter zum Steinpass und über den Steinbach nach Bayern hinüber. Der Rückweg führt dann ebenfalls über die Josefsallee und dauert eine  halbe Stunde länger.

Ausgangspunkt: Gemeindeamt Ortsmitte, Dauer: ca. 3 Stunden

Und das werden Sie sehen und erfahren:

  • Unsere bayerischen Nachbarn, bis 1952 nach Unken „eingepfarrt“.
  • Das Friedhofsgatterl, die Schneeflucht und was mir der Sepp sonst noch erzählt hat. Rückblick auf Alt Unken
  • Der alte Pfarrhof und der Schriftverkehr des Pfarrers mit Salzburg 1818
  • Der Maler, Zeichner und Dichter Norbert Mühlbacher
  • Die Pest im Salzburger Land – Marterl und Totenläden – Brauchtum
  • Das Gaufest in Unken, größtes Trachtenfest Europas, Sommer 1998
  • Der GTEV – Gebirgstracht-Erhaltungsverein
  • Das Röcklgwand, Grandln, Brautketten und altes Unkener Hochzeitsbrauchtum Familien-Erlebnis-Hotel zur Post
  • Schispringen in Unken nach dem Krieg
  • Die alte Linde „A morscha Bam“
  • Aus dem Gästebuch des Moritzbauern
  • Das Lahntal – Graf Moy, ein Freund Unkens
  • Die Mundartdichterin Reit Lisi.
  • Der Ennsmannbauer, urk. genannt 1399, „Unkhen“ 1137, Fischzucht einst und jetzt 1945 – „Was geschah am Ennsmann Wurf“
  • 1945 – „Wie der Geistler Vater ins G’fängnis kemma is“
  • 1945 – „Wie die Baureggerin die Amerikaner besiegt hat“
  • Der Lummer Maxi, Georg v. Kaufmann und Ehrenbürger Peter Haider, Pichlerbauer Der österreichische Kaiser reist durch Unken – 1665
  • Das Märchen vom Schneider von Unken
  • Das ehemalige Zollamt
  • Der Steinpass, das Steinpasstor, die Pichler Schanze
  • Eine Hymne, die Franzosen, Speckbacher und die Schlacht bei Melleck 1809 Susanne Groß – Künstlerin aus Lofer
  • Das Klärwerk

Wir danken außerdem den Erben zur Freigabe des geschichtlichen Werkes der Unkener Spaziergänge!