Ein herzliches Danke an die Autorin Christine Becker (†)

Textprobe – Grenzbeschreibung der Flatscher Alm im Heutal

Und weil wir schon bei sprachlichen Besonderheiten sind, biete ich Ihnen aus dem Jahre 1832 noch eine Textprobe aus der Grenzbeschreibung für die Alm des Flatscherbauern Jakob Herbst, die sich von dem Alpgatterl bis zum Staubbach an der Landesgrenze von Bayern erstreckt. „...Auf diesem Punkte wendet sich die Grenz linie sehr bedeutend nach rechts und steigt in der Richtung zwischen Mitternacht und Untergang am Gehänge nach dem Zaun steil hinauf zu dem 73 Schritte entfernten 55. Grenzpunkte, welcher zwei Schritte innerhalb des Zaunes durch einen auf diesem Punkte aus der Erde hervorragenden, mittelmäßig großen, flachen mit dem eingemeißelten Markzeichen versehenen Lagerstein bezeichnet ist. Hier wendet sich die Grenzlinie abermals bedeutend rechts und steigt in der Richtung zwischen Mitternacht und Aufgang am grobsteinigen Gehänge quer, ziemlich steil abwärts bis nach 56 Schritten.

Wir danken außerdem den Erben zur Freigabe des geschichtlichen Werkes der Unkener Spaziergänge!