Ein herzliches Danke an die Autorin Christine Becker (†)

Aus dem Gästebuch des Moritzbauern

WIR SIND JETZT schon ganz nahe am Gseng. Der Name geht wahrscheinlich auf Brandrodung zurück. Rechts der Moritzbauer, mit der Betonung ungewöhnlicherweise auf dem i. Ob der Grund wohl einmal Moar Ötz geheißen hat?

„Was für den Stier das rote Tuch, ist für den Gast das Gästebuch...“

Auszug aus dem Gästebuch von Markus und Maria Millinger:

Ein Urlaub von drei Wochen Dauer verlebten wir beim Moritzbauer. Wir fühlten uns hier wie daheim bei Regen und bei Sonnenschein. Es gab ein herzliches Versteh’n, drum werden wir uns wiedersehn. Aachen 1960

Wir waren hier zum zweiten Mal im sonnigen, herrlichen Unkental. Der Vorschlag vom Markus, zum Sonntagshorn zu geh’n, war unfair, aber trotzdem schön. Mülheim 1961

Als der Herrgott einstmals erschuf die Erden sprach er: dieses Fleckchen hier soll Unken werden. Darum ist es hier so wunderschön, wir mussten es unbedingt wiedersehn. Wattenscheid 1962.

Wir kamen von des Rheines Strand Herüber in das Unkener Land. Die Berge, die Saalach, so wunderschön,die saftigen Wiesen auf Bergeshöhn! Im herrlichen Waldhaus bei Millingers fein, da wohnten wir friedlich, grad wie daheim. Die Liebe im Hause, die Zimmer so rein, so lieben wir Unken und wolln nimmer heim! Köln 1963

Unken, nur im Sonnenschein, das kann doch wohl nicht möglich sein! Doch 15 Tage war es so, darüber warn wir alle froh! Lüneburg 1963

Winterurlaub, welche Wonne, dazu recht viel Schnee und Sonne. Wirtsleut’, die uns lang bekannt die man nur in Unken fand! Schier, Schnee, Gemütlichkeit, alles war für uns bereit. Deshalb sagen wir beim Gehen, zum 6. Mal „Auf Wiedersehn“. Lüneburg 1967

Wir danken außerdem den Erben zur Freigabe des geschichtlichen Werkes der Unkener Spaziergänge!